Tipps für die Rückkehr

Wenn der Auslandsaufenthalt zu Ende gegangen ist und der Lebensschwerpunkt sich wieder nach Deutschland verlagert hat, kann man dem eventuell merkwürdigen Gefühl mit einigen einfachen Ratschlägen entgegen wirken.

Sei offen und akzeptiere die Veränderungen. Habe Mut für ein neues „Hallo“. Verzichte auf negative Vergleiche, sei neugierig und bewahre eine optimistische Einstellung.

Verbringe qualitative Zeit mit deiner Familie und Freunden. Erzähle bei einem gemütlichen Abend, welche schönen oder auch anspruchsvollen Erfahrungen du in dem Gastland gemacht hast. Vergiss dabei aber nicht, dass die Zeit in Deutschland nicht stehengeblieben ist, als du deinen Auslandsaufenthalt gestartet hast, und deine Liebsten auch viel zu berichten haben. Um die Vertrautheit und Nähe in der Beziehung zu Verwandten und Freunden zu stärken, kannst du auch eine kleine Reise oder einen Ausflug organisieren. So verbringt man nicht nur Stunden, sondern ganze Tage zusammen.

Werde aktiv. Freude, Nervosität und angenehme Spannung haben dein Leben im Ausland oft mitbegleitet. Du hast viel erlebt und viel Neues gesehen. Damit der Alltag im Heimatland nicht im Kontrast zu den spannenden Ereignissen der letzten Monate steht, solltest du deine Zeit aktiv nutzen. Du kannst dich für einen Kurs anmelden, den du schon immer machen wolltest, ein aufregendes Hobby beginnen oder sich übers Wochenende auf einen Trip durch deutsche Kulturlandschaften begeben. Lerne neue Menschen kennen, ob während einer Veranstaltung oder in einem Verein, und warte nicht zu lange auf eine Gelegenheit, etwas mit ihnen zu unternehmen.


Damit der Auslandsaufenthalt jedoch nicht nur eine schöne Erinnerung bleibt und die Eindrücke der vergangenen Monate nicht nur durch das Ansehen alter Fotos wieder erlebbar werden, empfiehlt es sich, keine Angst davor zu haben, die entstandene Verbundenheit zu dem Gastland auch zu Hause zu leben. Man soll nicht künstlich versuchen, sich von den gemachten Auslandserfahrungen abzugrenzen und unter Druck zu setzen, zu dem „alten“ Leben so schnell wie möglich zurückkehren zu wollen.

Hier ein paar Vorschläge, wie sich der Prozess der Reintegration sanfter gestalten lässt:

Organisiere eine Feier im landestypischen Stil. Durch das Dekorieren der Wohnung mit den passenden Accessoires und Dekoelementen, das Kochen typischer Gerichte, das Anschauen von Fotos und Videos, die während der Zeit im Ausland entstanden sind, wird das weit entfernte Gastland zum Greifen nah. So kannst du auch deinem Bekannten- und Freundeskreis die Möglichkeit geben, das Land, in dem du so viele unvergessliche Erfahrungen machen durftest, kennen zu lernen.

Helfe bei der Durchführung von Informationsveranstaltungen für die kommende Austauschgeneration mit, am besten in Kooperation mit den anderen Rückkehrenden.

Gestalte eine Homepage, auf der du deine Eindrücke teilen kannst.

Pflege die im Ausland gewonnenen Freundschaften. In der Zeit von WhatsApp und Skype können Entfernungen leicht überbrückt werden und einmal geknüpfte Kontakte noch sehr lange bestehen bleiben.

Rege die Veranstaltung einer z.B. amerikanischen Woche an


Weitere hilfreiche Informationen finden sich unter den folgenden Links:

  • Eine gute Rückkehr fängt schon vor der Rückkehr an: was man im Voraus beachten sollte:

https://www.deutsche-im-ausland.org/planung-und-tipps/vor-der-rueckkehr.html

  • Tipps für die Rückkehr aus dem Ausland (für verschiedene Zielgruppen und nicht nur für die in den Artikeln erwähnten geeignet):

https://goingglobal.de/10-essentielle-tipps-fuer-die-rueckkehr-aus-dem-ausland/

http://www.auslandsjob.de/zuhause-wieder-einleben.php

  • Forum, in dem Austauschschüler/innen offen über ihre Ängste und Sorgen, die mit dem Wiedereinleben in der „neuen alten“ Heimat verbunden sind, diskutieren:

https://www.ausgetauscht.de/forum/danach.htm

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