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Reintegration – „Wiedereingliederung“ in den kulturellen Ausgangskontext – z.B. nach einer Auslandsentsendung oder einem Schüler- bzw. Studienaufenthalt im Ausland. In der interkulturellen Personalentwicklung wird Reintegrationsmaßnahmen eine zentrale Bedeutung bereits während der Entsendung beigemessen. Sie zählen zur Karriereplanung der Entsandten und spielen vor allem in Hinblick auf die Mitarbeitermotivation eine entscheidende Rolle. Bezüglich Schüler- bzw. Studienaufenthalte zählen Trainings zur Entwicklung narrativer Kompetenz sowie zur Selbstreflexion von Erfahrungen zu den möglichen Reintegrationsmaßnahmen.


Reziprozität – Gegenseitigkeit, Wechselseitigkeit: Eine grundlegende Bedingung für den Aufbau von Interaktionsbeziehungen und für die Konstituierung von „Kulturen“ im Sinne von Lebenswelten.


Rollendistanz – Unter „Rollendistanz“ versteht man die Fähigkeit, sich gleichsam selbst „auf den Kopf gucken“, sich also in seinem eigenen Handeln beobachten zu können. Damit wird man zur Selbstreflexion angeregt und man vergegenständlicht in gewisser Weise natürlich auch den gesamten (interkulturellen) Handlungskontext. Selbstbeobachtung in diesem Sinne ist letztlich auch eine Grundlage für selbst kontrolliertes Handeln, was keineswegs auf Emotionslosigkeit hinauslaufen soll oder muss.


Rollenspiel – Bei interkulturellen Rollenspielen handelt es sich um einen Trainingstyp, bei dem die Teilnehmenden vorgegebene Rollen einnehmen. Im Mittelpunkt steht dabei ein Konflikt, welcher eine Fremdheits- beziehungsweise Unsicherheitssituation generiert und durch Interaktion und Aushandlung gelöst werden soll. Rollenspiele eignen sich besonders gut für noch unerfahrenere TrainerInnen, da die vorgegebenen Rollen den Ausgang der Übungen vorhersehbarer machen.

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