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PerspektivenwechselDie Fähigkeit, gewohnte Denkmuster zu verlassen und die Perspektive des Gegenübers einnehmen zu können. Perspektivenwechsel zählt zu den zentralen Persönlichkeitseigenschaften interkultureller Handlungskompetenz.


Polykollektivität – Die Vernetzung unterschiedlicher Kollektive untereinander, die sich aus multikollektiver Mehrfachverortung der Menschen ergibt. Zahlreiche Kollektivzugehörigkeiten der Individuen sowie Veränderungen ihrer Netzwerkbeziehungen tragen dazu bei, dass kulturelle Dynamik des Kollektivs permanent neue Impulse erhält, die von Akteuren aufgrund ihrer Multikollektivität in andere Kollektive getragen werden. Auf diese Weise entstehen Kohäsionsbildungen zwischen einzelnen Kollektiven.


Planspiel – Interkulturelle Planspiele stellen einen Übungstypen zur interkulturellen Kompetenzentwicklung im Rahmen von interkulturellen Trainings dar. Im Rahmen eines Planspielszenarios treten die Teilnehmenden als Protagonisten in Interaktion mit anderen Trainees, wodurch Interkulturalität thematisiert und generiert wird. Interkulturelle Planspiele können in Präsenz-Form oder in virtueller Form realisiert werden.

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Plausibilität Plausibilität bedeutet, etwas als normal zu empfinden. Durch Plausibilität wird Routinehandeln möglich; Wir können eine bestimmte Lebenswelt oder “Kultur” als “eigene” anerkennen, weil sie uns plausibel, also normal, erscheint und wir uns in dieser Lebenswelt routiniert verhalten.


Polyzentrismus Als Gegenteil von Ethnozentrismus: Der Versuch, interkulturelle Handlungszusammenhänge nicht vor dem Hintergrund der eigenkulturellen Erfahrungen zu interpretieren; Anerkennung der Eigenständigkeit anderer Kulturen; Bereitschaft, kulturspezifische Wertungen zu relativieren.