Interkulturelle Sensibilisierung

Insbesondere in neuen kulturellen Kontexten und unbekannten Situationen können Unsicherheiten und Missverständnisse auftreten. Wenn die Teilnehmenden für solche Momente sensibilisiert werden, können sie auf ein größeres Repertoire an Handlungsmöglichkeiten in interkulturellen Situationen zurückgreifen. Zu diesem Repertoire zählen unter anderem die Fähigkeit, sich selbst zu hinterfragen, Unsicherheiten in interkulturellen Situationen auszuhalten und Empathie im Umgang mit Menschen zu entwickeln.

Begegnungsformen                                                                                                       Imagen2 Jugendliche

Die Übung „Begegnungsformen“ macht erfahrbar, was es bedeutet und welche Situationen entstehen, wenn sich Menschen mit unterschiedlichen und kaum kompatiblen Denk- und Handlungskompetenzen begegnen. „Wie erfahre ich diese Form der Unvertrautheit, wie gehe ich damit um?“, lauten die zentralen Fragen, mit denen die Teilnehmenden konfrontiert werden.


Bafa-Bafa                                                                                                                                        Imagen2 

Bei diesem Simulationsspiel geht es um die Begegnung von zwei Gruppen verschiedener „Phantasie-Kulturen“, bei der die Teilnehmenden Unsicherheit erfahren und in einen Aushandlungsprozess eintreten.


Information Keeper and Seekers                                                                                           Imagen2

In dieser Simulation begegnen sich die Teilnehmenden in zwei unterschiedlichen Rollen. Die eine Hälfte verfügt über spezifische Informationen und das Wissen über geltende Normen und Regeln in seinem Umfeld. Die andere Hälfte hat dieses Wissen nicht und befindet sich in einer neuen und unbekannten Situation, in der sie auf die Hilfe der Anderen angewiesen ist. Die Simulation lehrt die Teilnehmenden, welche Bedeutung die Unterstützung von Neuankömmlingen in einem interkulturellen Akteursfeld hat.

*die Simulation ist in englischer Sprache vorzufinden


„Ja nee, is´ klar“ – Nonverbale Kommunikation und ihre variablen Interpretationsformen 

                                                                                                                                     trainingssequenz Jugendliche
Nonverbale Kommunikation stellt einen entscheidenden Aspekt der Kommunikation dar. Nonverbale Kommunikation ist vielfältig interpretierbar und somit auch eine potentielle Quelle für Missverständnisse.


Kommunikation über Kommunikation                                                                              trainingssequenz

Metakommunikation spielt in unserem Alltag eine größere Rolle, als uns oft bewusst ist. Ständig interpretieren wir das Gesagte anhand unterschiedlichster Kriterien. Dabei sind Missverständnisse, vor allem im interkulturellen Kontext, vorprogrammiert.


Bodhicitta – Das buddhistische Konzept von Mitgefühl                                              trainingssequenz

In diesem Training erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die buddhistische Lehre und lernen das Bodhisattva-Ideal sowie das buddhistische Konzept von Mitgefühl (Bodhicitta) kennen.

Albatros                                                                                                                                          Imagen2

Die Teilnehmenden werden eingeladen, an einem interkulturellen Ritual teilzunehmen und somit Ritten und Gewohnheiten einer fiktiven „Albatros-Kultur“ kennen-zulernen. Sie beobachten das Auftreten und Verhalten eines Mannes und einer Frau aus dieser Kultur, teilen ihre Beobachtungen mit und interpretieren anschließend die erlebten Szenen. Die Auswertung der Interpretationen erfolgt in der abschließenden Auswertungsrunde.