Fremdheit und Abgrenzung

Zielgruppe: Geeignet für multikulturelle Gruppen, auch mit unterschiedlichen Kenntnisständen. Bei Gruppen, die weniger mit der hier behandelten komplexen Thematik vertraut sind, sollte eventuell mehr Zeit eingeplant werden

TN-Zahl: ca. 20

Dauer: 20 – 30 Minuten

Worum geht es: Jeder kann mit dem Begriff „Fremdheit“ etwas anfangen – denn jeder war bereits (oder ist ständig und immer wieder) damit konfrontiert. Gerade weil „Fremdheit“ für uns als etwas so Normales erscheint, wird es nur selten genauer reflektiert. Ironischerweise ist das Konstrukt Fremdheit jedoch inhaltlich eben nichts Normales – es bezieht sich auf das genaue Gegenteil, nämlich auf das, was uns „unnormal“ erscheint.

Lernziel: Den Teilnehmenden soll anhand dieses Trainings ein reflektierterer und sensiblerer Umgang mit Fremdheit und der daraus resultierenden Abgrenzung ermöglicht werden. Fremdheit soll dazu nicht als Eigenschaft, sondern als Beziehungsverhältnis erkannt werden. Die Teilnehmenden sollen sich außerdem bewusst werden, dass Fremdheit auf ganz unterschiedliche Weise erlebt werden kann. Sie sollen also die Bedeutung der Relationalität und Kontextgebundenheit für Abgrenzung und Fremderleben verstehen.

Downloads:

Trainingssequenz Fremdheit und Abgrenzung
Präsentation Fremdheit und Abgrenzung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.