Der Verlust von Heimat – wie kann der Begriff „Heimat“ glokal gedacht werden?

Zielgruppe: Teilnehmende mit Basiskenntnissen zu interkultureller Kompetenz

TN-Zahl: 10-15

Dauer: 20 Minuten

Worum geht es: In dieser Trainingssequenz sollen die Teilnehmenden sich einerseits eigens mit dem Begriff und deren persönlichen emotionalen Besetzung von ‚Heimat‘ auseinandersetzen und fragen, wie viel es mit ihrer Identität zu tun hat. Auf der theoretischen Ebene soll der Begriff von verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden und der Frage nachgegangen werden, ob ‚Heimat‘ glokal gedacht werden kann? Ebenso erhebt sich die Frage, was es mit hybriden und geflüchteten Identitäten macht, wenn ‚Heimat‘ verloren wird. Kann man eine neue Heimat finden? Im Zuge dessen soll ebenso eine Sensibilisierung für den Begriff ‚Heimat‘ im alltäglichen Gebrauch mitgelernt werden, da dieser sehr exkludierend wirken kann. Oder kann man den Begriff ‚Heimat‘ noch neu framen?

Lernziele: 

– affektive und kognitive Öffnung des Begriffs „Heimat“ im Zusammenhang mit Identitätsbestimmung

– gesellschaftliche Verortung der Notwendigkeit von Heimat neu denken

– Ist Re-framing des Begriffs Heimat noch möglich?

Downloads:

Verlust von Heimat – Trainingssequenz Teil 1
Verlust von Heimat – Trainingssequenz Teil 2