Sandberg-Modell

Zielgruppe: beliebig

TN – Zahl: beliebig

Dauer: ca. 30 Minuten

Worum es geht: Das Sandberg-Modell stellt in eingängiger bildlicher Form dar, dass Kulturen bzw. kulturelle Akteursfelder immer unter dem Gesichtspunkt des Wechselverhältnisses von struktureller Beharrung und prozessualer Veränderungsdynamik zu betrachten sind. Orientiert man sich ausschließlich an Strukturen (Kulturdimensionen, Kategorien, Dos & Don‘ts), besteht die Gefahr von Kulturalisierung, Stereotypenbildung und Inaktualität. Nähme man ausschließlich Prozesse und Veränderungen in den Blick, würde man die Wirkkraft und den Einfluss historisch tradierter Konventionen und Beziehungsnetzwerke unterschätzen.

Lernziel: Die Teilnehmenden betrachten kulturelle Akteursfelder aus einer strukturprozessualen Perspektive und erkennen die Gefahr, bei vorwiegend strukturbezogenen Kulturbeschreibungen Stereotype zu vermitteln. Sie sollten in der Lage sein entsprechende Darstellungen kultureller Akteursfelder aus strukturprozessualer Sicht  selbst durchführen zu können.

Downloads:

Sandberg-Modell Einleitung
Sandberg-Modell Präsentation

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