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Didaktische RauteDie Didaktische Raute ist ein Modell, das zur konzeptionellen Erstellung von ik. Trainingseinheiten angewendet werden kann. Wichtig bei der Erstellung ist auch, die kulturellen Lerngewohnheiten der Lernenden zu berücksichtigen (vgl. z.B. Konstruktivismus). Die didaktische Raute besteht aus fünf Lernstufen, die aufeinander aufbauen sollen, um zum Lern-/Lehrziel zu führen. Stufe 1 dient zum Einstieg und soll die Vorkenntnisse der Lerner aktivieren. Dafür eignen sich unter anderem Icebreaker, die bei den Lernenden eine emotionale Reaktion hervorrufen. In Stufe 2 leistet der Trainer einen Wissensinput, möglich durch einen instruktiven Vortrag, der das vorhandene Vorwissen der Lernenden erweitern soll. Anschließend wird in Stufe 3 das eigentliche Kernmaterial zur Trainingseinheit erarbeitet. Dieser Teil soll zum Verstehen der Problemstellung und ggf. -lösung führen. Da dieser Teil das Kernstück der Trainingseinheit darstellt, von dem die anderen Lernstufen hin- und wegführen, empfiehlt es sich demnach vor der Trainingseinheit geeignetes Kernmaterial ausfindig zu machen. Dafür eignen sich beispielsweise kurze Videos oder Textabschnitte, die mit den Lernenden analysiert werden können. Stufe 4 handelt von der Anwendung des Gelernten, beispielsweise in einem Planspiel oder einer Fallstudie. Die letzte Lernstufe 5 soll einen Transfer der gelernten Inhalte auf andere Kontexte oder die eigene Lebenswelt ermöglichen. Die Übertragung auf andere Zusammenhänge verspricht ein lang anhaltendes Lernergebnis.

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Dissensbewusstsein – Eine der Schlüsselqualifikationen in der interkulturellen Kommunikation, die das Bewussthalten von unterschiedlichen Standpunkten und Positionen einschließt und damit eine Akzeptanz aller Beteiligten herbeizuführen strebt. Eine positive Wahrnehmung von Dissens ist wichtig, da ein voreiliger oder zwanghaft hergestellter Konsens langfristig in der Regel negativ wirkt. Der Grund dafür ist, dass er (kulturelle) Unterschiede nur verdeckt, aber nicht beseitigt.


Divergenzhypothese – Es wird von der Annahme ausgegangen, dass kulturelle Differenzen trotz der voranschreitenden Globalisierung bestehen bleiben bzw. an Bedeutung gewinnen werden. Ist als Gegensatz zur Konvergenzhypothese, die eine kulturelle Globalisierung besagt, zu sehen.


Diversity – (Kulturelle) Vielfalt. Spätestens seit der UNESCO-Deklaration zur kulturellen Vielfalt werden Diversity-Konzepte in allen Gesellschaftsbereichen umzusetzen versucht. Häufig werden diese Konzepte jedoch nur um der “political correctness” willen eingesetzt, und nicht, um tatsächlich Diversity, und damit Vielfalt, im Unternehmen zu leben.

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