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Fall 3: Ein Job in der Eisdiele
In der Altstadt von München hat der italienischer Geschäftsmann Mario ein neues Eiskaffee eröffnet. Da das Geschäft in den ersten Wochen sehr gut anläuft, benötigt Mario nun, neben seiner Frau und einigen Familienmitgliedern, noch zwei weitere Arbeitskräfte. Er gibt eine Stellenanzeige auf, woraufhin er eine Reihe von Bewerbungen deutscher Arbeitssuchender erhält, die zum Teil sehr gute Referenzen und weitreichende Gastronomieerfahrungen haben. Gleichzeitig hatte Mario auch seine Verwandten gebeten, sich umzuhören, ob einer ihrer Bekannten Arbeit suche. Daraufhin stellt ihm sein Schwager, bei einem gemeinsamen Abendessen, zwei seiner Freunde vor. Da sich Mario auf Anhieb gut mit den beiden Männern versteht, sichert er den beiden Landsmännern die Stellen zu, ohne sich lange über ihren beruflichen Werdegang zu informieren. Den schriftlichen Bewerbern sagt er ab.

Wie lässt sich das Verhalten Marios erklären?

Klicken Sie die wahrscheinlichste Antwort an.

Antwort 1. Mario vertraut bei der Auswahl der neuen Mitarbeiter ganz auf seinen Schwager. Er geht davon aus, dass dieser ihm keine unqualifizierten Personen empfehlen würde.

Antwort 2. Mario wählt den einfachsten und schnellsten Weg. Um lästige Bewerbungsgespräche zu vermeiden, stellt er lieber diese zwei Männer ein und nimmt in Kauf, dass sie eventuell weniger fähig sind als andere.

Antwort 3. Mario vertraut bei der Wahl auf die positive persönliche Beziehung.

Antwort 4. Wenn Mario die Wahl hat zwischen deutschen und italienischen Angestellten, fällt ihm die Entscheidung nicht schwer. Sowohl das nationale Verbundenheitsgefühl der Italiener, als auch die häufigen Missverständnisse zwischen Deutschen und Italienern veranlassen Mario dazu, bevorzugt eigene Landsleute einzustellen.
 

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Idee und Konzept: interculture.de / FG IWK Uni Jena / Christine Brenner