Interkulturelle Kompetenz online
Fit für die Fremde? Ein Selbstest | Andere Länder - andere Spielregeln | Fremdheitserfahrungen | Kontakt ist alles - Unterrichtsprojekte | Strategien für das Wiedereinleben | Interkult. Kompetenz von A bis Z | Digitale Bibliothek | Interkulturelle Links | Service | | | | | | | |
Wissenswerte Basics
Kulturell offen?
Strategien
Ich und das Fremde
Ägypten
Frankreich
Großbritannien
Indonesien
Island
Italien
Japan
Polen
Russland
Schweden
Tschechien
USA
Simulation
Fotocollage
Spiele
 
Lehrer
Schüler
Studenten
 
 
 
 
DerOnline-Shop

Eine britische Firma möchte einen Internetshop von einem Jenaer Software Unternehmen einrichten lassen.
Das erste Treffen zur gemeinsamen Planung des Projektes fand in München statt. Das Softwareunternehmen präsentierte die bereits definierten Vorgaben, der sich das britische Unternehmen anzupassen hatte.
Das Meeting verlief reibungslos, intensive Nachfragen gab es nicht. Angesprochene Problemfelder seitens der deutschen Firma wurden vom Verhandlungspartner nicht als Problem erachtet. Im Ergebnis wurde das Konzept von des Softwareunternehmens von der britischen Firma akzeptiert.
Beruhend auf diesem Konzept wurde gemeinsam ein Zeitplan erstellt, in welchem unterschiedliche Projektmeilensteine definiert wurden.
Ein Monat verging. Auf mehrmalige direkte Nachfrage seitens des deutschen Unternehmens gab es wenige bis keine Rückmeldungen.
Als das Projekt an dem Punkt war, wo die Leistungen der britischen Firma erstmalig integriert werden sollten, stellte sich kurzfristig heraus, dass diese nicht termingerecht erfüllt werden konnten.
Es kam zur Verzögerung des Gesamtprojektes. Dieser Umstand führte unter anderem dazu, dass es zur Beendigung der Geschäftsbeziehungen mit der britischen Unternehmung kam.


Welche Probleme könnten zum Scheitern des Projekts geführt haben?

Klicken Sie die wahrscheinlichste Antwort an.


Antwort 1. Die britische Firma hatte kein wirkliches Interesse an der Zusammenarbeit mit der deutschen Softwarefirma und hat aus Höflichkeit nicht direkt abgesagt.

Antwort 2. Die britische Firma sah den zeitlich sehr strikt abgesteckten Rahmen als weniger wichtig an.

Antwort 3. Die britische Unternehmung war über die Art und Weise der Präsentation verstört, da es nur um harte Fakten ging und nicht der Eindruck vermittelt wurde, dass den Deutschen ein persönliches Verhältnis und ein gutes Arbeitsklima wichtig ist.

Antwort 4. Auf britischer Seite wollte man keine Schwäche zeigen. Unter dem Motto "anything goes" verschwieg man dem Verhandlungspartner auftretende Schwachstellen.
nbsp;



Einen weiteren Fall inclusive Arbeitsmaterialen finden Sie hier.

Erste Seite

 

Idee und Konzept: interculture.de / FG IWK Uni Jena/ Nadja John