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Fall2: Umgang mit Terminen
Seit einer Woche befinden Sie sich als Praktikant im Goethe-Institut in Kairo. Dort werden, neben einer Vielzahl von Projekten rund um die deutsche Kultur auch Sprachkurse für Deutsch angeboten. Nach einer angeregten Unterhaltung mit einer Dozentin kommt Ihnen die Idee, einen Konversationskurs für arabische anzubieten, in welchem den Teilnehmern neben dem Üben von Sprachkenntnissen auch ein wenig Landeskunde vermittelt werden kann. Ihre Vorgesetzte freut sich sehr über diesen Vorschlag und so setzen Sie sich an die Planung. In Orientierung an die Angebotszeiten anderer Lehrkräfte geben Sie schließlich per Aushang bekannt, dass Sie, beginnend in 2 Wochen, spänachmittags kostenfrei einen Konversationskurs anbieten und bitten um Anmeldung. Eine Woche später werden Sie langsam unruhig, denn es hat sich noch kein einziger Teilnehmer für Ihren Kurs interessiert.

Welchen Grund vermuten Sie für diese Situation?

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Antwort 1. Sie sollten sich davon nicht irritieren lassen; mit den Förmlichkeiten wird es in der arabischen Welt nicht so eng gesehen. Es ist völlig normal, dass sich die Interessenten erst kurz vor Beginn des Termins anmelden oder auch einfach ohne vorherige Anmeldung erscheinen, besonders weil es sich um ein freiwilliges, kostenloses Angebot handelt.

Antwort 2. Das Interesse an einem Konversationskurs ist gering. Die deutsche Sprache zu erlernen ist für die Teilnehmer zwar wichtig, da sie berufliche Vorteile dadurch erlangen, aber kulturelles Wissen über Deutschland ist wenig interessant.

Antwort 3. Sie haben sich zwar mit der Wahl der Termine an dem bereits bestehenden Angebot anderer Kurse orientiert, aber nicht bedacht, dass der Beginn Ihres Kurses in der Zeit des Ramadan liegt. Da der Großteil der Bevölkerung fastet, ist die Nachmittagszeit eine ungünstige Zeit.

Antwort 4. Da Sie um einiges jünger sind als die übrigen Sprachdozenten und die potentiellen Teilnehmer, nimmt man Ihre Kenntnisse wenig ernst. Es ist allgemein üblich, dass ältere Personen den Jungen etwas beibringen und nicht umgekehrt.

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Idee und Konzept: interculture.de / FG IWK Uni Jena/Anita Weißflog

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